Entscheidung des III. Senats des Bundesgerichtshofs

Entscheidung

des III. Senats des Bundesgerichtshofs

vom 6. März 2014

III ZR 352/13

 

 

Zur Problematik:

 

Verkehrssicherungspflichten bei Pappeln und anderen Baumarten mit naturgegeben größerer Neigung zu Astbrüchen

 

 

„Ein natürlicher Astbruch, für den vorher keine besonderen Anzeichen bestanden haben, gehört auch bei hierfür anfälligeren Baumarten grundsätzlich zu den naturgebundenen und daher hinzunehmenden Lebensrisiken. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Die Verkehrssicherungspflicht verlangt es nicht, gesunde, nur naturbedingt vergleichsweise bruchgefährdetere Baumarten an Straßen oder Parkplätzen zu beseitigen oder zumindest sämtliche in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragenden Baumteile abzuschneiden.“

 

Auszug aus der Mitteilung der Pressestelle des Bundesgerichtshofs, vom 6. März 2014  

 

Die vollständige Mitteilung der Pressestelle finden Sie unter www.bundesgerichtshof.de

Dort klicken Sie links auf Pressemitteilungen und dann auf 44/14.


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